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Das Handwerk in Niedersachsen benötigt Nachwuchs! Junge Flüchtlinge
mit Bleibeperspektive bringen Talente mit und sind motiviert sich eine
Zukunft aufzubauen.
 
Das IHAFA-Projekt bringt Betriebe und Flüchtlinge zusammen. Es hat das Ziel offene Lehrstellen mit Flüchtlingen zu besetzten.
 
Dazu führt es Maßnahmen der Berufsorientierung und Eignungsfeststellung durch, vermittelt in Praktika, Einstiegsqualifizierung und Ausbildung und berät und begleitet Flüchtlinge, Unterstützer, sowie interessierte Betriebe.
 

Vorteile für Betriebe auf einen Blick    

  • Wir schlagen Ihnen Jugendliche für ein Praktikum, eine Einstiegsqualifizierung oder Ausbildung vor
  • Wir beraten Sie zu allen relevanten Fragen rund um das Thema Flüchtlinge
  • Wir vermitteln weitere Unterstützungsangebote
  • Wir unterstützen Sie und Ihren geflüchteten Mitarbeiter auf dem Weg in die betriebliche Ausbildung und während der Ausbildung
Vorteile für Flüchtlinge auf einen Blick
  • Wir führen mit Ihnen Beratungsgespräche
  • Wir schlagen Ihnen passende Berufe vor
  • Wir vermitteln ein Praktikum oder eine Ausbildung
  • Wir unterstützen während der Mitarbeit im Betrieb
 
Das IHAFA-Projekt steht für "Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber". Es wird seit dem 01.11.2015 vom Landesministerium Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitales gefördert und von den sechs regionalen Handwerkskammern in Niedersachsen durchgeführt.

 

 

 Förderer und Unterstützer:                                                                   Projektpartner:      

Kammern2Unbenannt

   HWK LVHN

                                                               

Ein wichtiger Schritt vor Beginn einer Ausbildung ist die Entscheidung für den Ausbildungsberuf. Es stehen rund 130 Berufe im Handwerk zur Auswahl, daher muss vor dem Einstieg wohl überlegt sein, welcher Beruf zur eigenen Person passt. Diese Entscheidung ist nicht leicht, einerseits muss der künftige Auszubildende die Vielfalt der Berufe kennenlernen, sich der Anforderungen, Aufgaben und Verpflichtungen bewusst werden können und selbst erfahren, ob die Fähigkeiten und Fertigkeiten dem gewünschten Beruf entsprechen. Oft unterscheiden sich Berufsbilder international sehr von den hiesigen Bildern. Für eine nachhaltige Integration in Ausbildung ist also eine umfassende Aufklärung, Orientierung und Kompetenzerfassung sehr wichtig. Durch Betriebspraktika, ausschließlich in ausbildenden Betrieben, können gegenseitige Unsicherheiten verringert und ein klares Bild vom gewünschten Beruf gezeichnet werden. Das deutsche Handwerk hat schon viel Erfahrung in der Berufsorientierung gesammelt und speziell für Flüchtlinge zusammen mit dem BMBF und der Bundesagentur für Arbeit eine Initiative ins Leben gerufen, die genau diesen Schritt durchführt und begleitet: "Wege in Ausbildung für Flüchtlinge"

Diese besteht aus (idealerweise) aufeinander folgenden Maßnahmen: 

Wege in A

1. Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H)

Die Maßnahme bietet eine allgemeine Orientierung im Handwerk und vermittelt berufsbezogene Deutschkenntnisse. Voraussetzung ist der vorherige Besuch eines Integrationskurses oder einer vergleichbaren Maßnahme.

Zielgruppe: Asylbewerber, Geduldete mit Arbeitsmarktzugang, Asylberechtigte und anerkannte Füchtlinge. Beschäftigungserlaubnis ist erforderlich. Schulpflicht ist erfüllt (ab 18 Jahre), Belastbare Sprachkenntnisse auf B1-Niveau und vorzugsweise Alter unter 25 Jahren, Teilnehmer ist Kunde bei der Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter.

Dauer: 4-6 Monate

Inhalt: zweiwöchige Einstiegsphase, intensive berufsbezogene Sprachförderung, Kennenlernen von mindestens drei verschiedenen Berufsfeldern für jeweils drei Wochen, sechswöchiges Praktikum im Wunschberuf und sozialpädagogische Begleitung.

2. Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Nach PerjuF-H (die Maßnahme steht auch Flüchtlingen offen, die die entsprechenden Kenntnisse auf andere Weise erhalten haben, z.B. Berufsvorbereitung an einer Berufsschule) besteht die Möglichkeit einen (bis zu drei) Handwerksberuf(e) intensiv kennenzulernen und dabei die Deutsch-, Mathematik- und Naturwissenschaftskenntnisse auszubauen.

Zielgruppe: Asylbewerber, Geduldete mit Arbeitsmarktzugang, Asylberechtigte und anerkannte Füchtlinge. Beschäftigungserlaubnis ist erforderlich. Schulpflicht ist erfüllt (ab 18 Jahre), Belastbare Sprachkenntnisse auf B1-Niveau und vorzugsweise Alter unter 25 Jahren, Teilnahme an PerjuF-H, PerjuF oder einer vergleichbaren Berufsvorbereitung erforderlich.

Dauer: 13-26 Wochen

Inhalt: vertiefte Berufsorientierung in bis zu drei Berufen Ihrer Wahl, 9-18 Wochen in einer Werkstatt und 4-8 Wochen Praktikum in einem Betrieb, intensive berufsbezogene Sprachförderung, Mathematik und Naturwissenschaften möglich und sopzialpädagogische Begleitung.

3. Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung

Nach BOF erfolgt nach Eignung und Berufswunsch eine Vermittlung in eine Einstiegsqualifizierung oder direkt in Ausbildung.

Haben Sie Interesse?

Dann sprechen Sie die IHAFA-Beraterinnen und Berater darauf an oder fragen Sie Ihren Berater in der Agentur für Arbeit oder Jobcenter gezielt nach PerjuF-H.

Für BOF melden Sie sich bitte einfach bei Ihrer  IHAFA-Beratungsstelle, sie leitet deine Anfrage dann an das BOF-Team weiter.

Informationen zu PerjuF-H und BOF (deutsch)

Informationen zu PerjuF-H und BOF (englisch)

Informationen zu PerjuF-H und BOF (arabisch)

Informationen zu PerjuF-H und BOF (farsi)

Informationen zu PerjuF-H und BOF (französisch)

Informationen zur Initiative "Wege in Ausbildung für Flüchtlinge"

(Quelle: www.berufe.tv)

(Quelle: www.berufe.tv)