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Ausbildung schafft Perspektiven - Das Handwerk in Niedersachsen benötigt Fachkräfte!

 

2017 - Die Auftragslage in vielen Branchen ist ausgesprochen gut und könnte noch besser sein, wenn die Betriebe nur die notwendigen Mitarbeiter hätten, um die Aufträge abzuarbeiten. Seit Jahren sucht das Handwerk Nachwuchs und die Handwerkskammern unterstützen sie dabei mit vielzähligen Aktionen und Projekten - auch mit dem Ziel, neue Zielgruppen zu erschließen und an die Ausbildung heranzuführen. So versucht das "Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber - IHAFA" geeignete Kandidaten für eine Ausbildung zu finden, zu begeistern und bei Eignung zu vermitteln.

Als Betrieb profitieren Sie von motivierten jungen Auszubildenden, die wissen, wo sie hinwollen, und die Auszubildenden machen über den Austausch an der Arbeit einen großen und wichtigen Schritt für ihre eigene Integration in unsere Gesellschaft. Die Erfahrungen aus einem Jahr IHAFA haben gezeigt, dass dieser Austausch für alle Beteiligten gewinnbringend ist.

Die landesweit tätigen IHAFA-Integrationsberater/-innen unterstützen Sie und Ihren Betrieb, aber auch Ihren neuen Auszubildenden auf diesem Weg. Nach der Kontaktaufnahme informieren wir Sie zu den Möglichkeiten, Geflüchtete auszubilden, wir klären Ihre Fragen zur Bleibeperspektive, zu den Vorbereitungen einer Ausbildung (Auflagen, Behörden, etc.), zum rechtlichen Rahmen und zu interkulturellen Fragestellungen. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach geeigneten Bewerbern, prüfen die Potentiale möglicher Kandidaten und begleiten auf Wunsch den Integrationsprozess vor Ort.

Feststellung von Kompetenzen

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Neben der direkten Vermittlung geeigneter Kandidaten (Ausbildungsfähigkeit, Mathematik- und Deutschkenntnisse für Ausbildung vorhanden, gutes Verhalten und Motivation) führen wir seit Anfang 2016 in den Bildungszentren der Handwerkskammern in Niedersachsen regelmäßig Maßnahmen zur Berufsorientierung und Überprüfung der Eignung durch. Seither haben rund 390 Personen diese mehrwöchigen Verfahren absolviert.

Die Teilnehmer dieser Maßnahmen durchlaufen mindestens drei verschiedene Gewerke, erhalten berufsbezogenen Deutschunterricht, Bewerbungstraining (mit Erklärung des deutschen Ausbildungssystems) und sozialpädagogische Begleitung. Zum Abschluss werden sie in einem Betriebspraktikum unter realen Bedingungen getestet. Wenn der Teilnehmer diesen Prozess mit positiven Bewertungen durchlaufen und im Praktikumsbetrieb keinen Ausbildungsvertrag erhalten hat, bemühen wir uns, ihn in einen anderen Betrieb unterzubringen. Teilnehmende, die noch nicht soweit sind, sich aber eine Ausbildung im Handwerk wünschen, vermitteln wir in vertiefende Berufsorientierungsmaßnahmen oder Einstiegsqualifizierungen (EQ) oder bei zu geringen Deutschkenntnissen auch in Sprachkurse.

Seit Ende 2016 beteiligen wir uns an der Initiative "Wege in Ausbildung" des Zentralverbandes des deutschen Handwerks und nutzen zur Kompetenzerfassung die beiden Programme "Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk - PerjuF-H" und "Berufsorientierung für Flüchtlinge - BOF".

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Wir beantworten Ihre Fragen zur Ausbildung von Flüchtlingen
  • Wir unterstützen Ihre Bewerbersuche
  • Wir orientieren Flüchtlinge in handwerklichen Berufen
  • Wir prüfen Potentiale für eine handwerkliche Ausbildung
  • Wir begleiten den Bewerber auf dem Weg in die betriebliche Ausbildung oder ein EQ
  • Wir bieten interkulturelle Beratung und begleiten den Integrationsprozess vor Ort
  • Sie bekommen geeignete Auszubildende vorgeschlagen
  • Sie leisten als Arbeitgeber einen wertvollen Beitrag zur Willkommenskultur des deutschen Handwerks und sichern sich damit neue Fachkräfte!

 

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