A

  • AA: Agentur für Arbeit.
  • abH: Ausbildungsbegleitende Hilfen. Unterstützung für Auszubildende in der Ausbildung von der Agentur für Arbeit. Muss beantragt werden, ist für den Betrieb und den Auszubildenden kostenlos. Sie umfasst Nachhilfe in Theorie und Praxis, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen, Nachhilfe in Deutsch, Unterstützung bei Alltagsproblemen und Vermittlung zwischen Ausbildern, Lehrern und Eltern.
  • AsA: Assistierte Ausbildung. Eine betriebliche Ausbildung mit zusätzlicher Unterstützung (Nachhilfe oder Deutschunterricht). Wird bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter beatntragt.
  • Asylberechtigte: Auch: Annerkannte Flüchtlinge. Personen, deren Asylantrag positiv beschieden wurde. Sie haben eine Aufenthaltserlaubnis.
  • Asylbewerber: Personen, die einen Antrag auf Asyl beim BAMF gestellt haben. Sie haben eine Aufenthaltsgestattung.
  • Asylsuchende: Personen, die eingereist und registriert sind, aber beim BAMF noch keinen Antrag auf Asyl gestellt haben. Sie haben einen Ankunftsnachweis.

B

  • BAB: Berufsausbildungsbeihilfe. Unterstützung des Auszubildenden oder Teilnehmers einer Berufsvorbereitungsmaßnahme bei finanziellen Schwierigkeiten. Muss beantragt werden. Höhe ist individuell und Anspruch muss geprüft werden. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit.
  • BaE: Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen. Die Ausbildung findet hauptsächlich bei einem Bildungsträger statt. Die Auszubildenden besuchen die normale Berufsschule. Zusätzlich zur Anleitung von erfahrernen Lehrkräften und Ausbildern, werden die Auszubildenden von Sozialpädagogen betreut und erhalten Nachhilfe in Theorie und Praxis, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Prüfungsvorbereitung, Unterstützung bei Alltagsproblemen und Vermittelnde Gespräche mit Ausbildern, Lehrkräften und Eltern. Die Teilnahme erfolgt auf Vorschlag des Berufsberaters der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters.
  • BBZ: Berufsbildungszentrum. Einrichtung der Handwerkskammer zur beruflichen Aus- und Weiterbildung.
  • BiZ: Berufsinformationszentrum. Eine Einrichtung der Agentur für Arbeit, sie informiert über alle Themen zu Bildung, Beruf und Arbeitsmarkt.
  • BOF: Berufsorientierung für Flüchtlinge. Maßnahme finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesinstitut Berufliche Bildung. Vertiefte Berufsorientierung nach PerjuF-H oder vergleichbaren Maßnahmen, Mindestsprachniveau B1, Höchstalter 25. Die Maßnahme dauert 13 Wochen, davon neun Wochen in einer Bildungseinrichtung des Handwerks und vier Wochen Praxis in einem Betrieb.
  • BvB: Berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen. Maßnahme die bei einem Bildungsträger für ca. zehn Monate durchgeführt wird und mehrere Betriebspraktika beinhalten kann. Sie dient der beruflichen Orientierung, Vorbereitung und Suche eines Ausbildungsplatzes.

C

D

  • Duldung: auch: Bescheinigung für die Aussetzung einer Abschiebung. s.a. "Geduldete"

E

  • EQ: Einstiegsqualifizierung. Sie dient der Vorbereitung auf eine Ausbildung in einem annerkannten Ausbildungsberuf. Sie dauert zwischen sechs und zwölf Monaten und kann, da sich die Inhalte am ersten Ausbildungsjahr orientieren, auf die folgende Ausbildung angerechnet werden. Für die Anmeldung eines EQ sind die Kammern und die Agentur für Arbeit zuständig.
  • EQ Plus: Einstiegsqualifizierung Plus. Die Einstiegsqualifizierung wird um ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) erweitert.

F

  • FBZ: Förderungs- und Bildungszentrum. Einrichtung der Handwerkskammer zur beruflichen Aus- und Weiterbildung

G

  • Geduldete: Personen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, deren Abschiebung aber auf Antrag vorübergehend ausgesetzt ist. Sie haben eine Duldung.

H

  • Hospitation: Hospitanten sehen bei der Arbeit zu, sie führen selbst keine Arbeiten aus.

I

  • IHAFA: Integrationsprojekt handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber. Gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und dem niedersächsischen Handwerk. Beratung von Handwerksbetrieben zur Ausbildung Geflüchteter und Beratung Geflüchteter zur Ausbildung im Handwerk.

J

  • JC: Jobcenter.

K

L

M

  • MAG: Maßnahme bei einem Arbeitgeber (Betriebliche Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung) Wird von der zuständigen Agentur für Arbeit in Dauer, Inhalten und Zielen festgelegt und bewilligt. Die Dauer beträgt maximal sechs Wochen und dient immer der Feststellung und dem Ausbau der vorhandenen beruflichen Kenntnisse.

N

O

P

  • PerjuF-H: Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk. Maßnahme, gefördert von der Agentur für Arbeit und/oder den Jobcentern, zur beruflichen Orientierung in Handwerksberufen. Sie dauert zwischen vier und sechs Monaten und beinhaltet ein sechswöchiges Praktikum in einem ausbildungsberechtigten Betrieb. Zugang über Agenturen für Arbeit oder Jobcenter.

Q

R

S

  • Sichere Herkunftsstaaten: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Senegal und Serbien. Flüchtlinge aus diesen Ländern, die nach dem 31.08.15 einen Asylantrag gestellt haben, besteht ein Beschäftigungsverbot (bei dieser Herkunft auch bei Duldung), sie müssen während des Asylvervahrens in einer Aufnahmeeinrichtung wohnen.

T

U

V

W

X

Y

Z

  • ZDH: Zentralverband des deutschen Handwerks.